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Proptech | Immo Corporation GmbH

Proptech

Durch die Digitalisierung entstehen neue Geschäftsmodelle. Der Begriff „PropTech“ setzt sich „Property“ und „Technology“ zusammen und steht für den Einsatz digitaler Technologien in der Immobilienbranche. Eine ähnliche Entwicklung gab es zuvor bereits in der Finanzbranche, wo FinTech-Unternehmen mit neuen Produkten auf den Markt drängten und für großen Wirbel sorgten. Bekannte Beispiele sind Startups, die sich mit Lösungen für mobiles Bezahlen per Smartphone oder Online-Kreditplattformen durchsetzen konnten. Und auch in der Immobilienbranche sind es vorrangig junge Tech-Unternehmen, die innovative Systeme entwickeln. Das Ziel ist, alltägliche Prozesse aus der analogen in die digitale Welt zu überführen und so die Abläufe effizienter zu gestalten.

Proptechs ermöglichen innovative Finanzierungsmodelle

Verschiedene Tech-Projekte konnten bereits erfolgreich in die Praxis eingeführt werden. Ein Beispiel ist die Crowdfinanzierung von Immobilienkäufen. Besonders für Kleinanleger ist diese Geldanlage attraktiv, da die Investition erleichtert wird. So können auch vergleichsweise kleine Anteile an attraktiven Objekten oder Vorhaben erworben werden. Der Anleger profitiert von lukrativen Zinsen. Gleichzeitig erhält der Makler oder Projektentwickler eine alternative Finanzierungsmöglichkeit für Immobiliengeschäfte und Bauvorhaben. Die Grundlage ist in jedem Fall eine Online-Plattform, über die die Parteien zueinander finden. Dort werden alle relevanten Informationen sicher, schnell und zielgerichtet übermittelt. Das Verfahren senkt insgesamt die Kosten und erhöht die Transparenz.

Neue Wege in der Immobilienbewertung

Eine der wichtigsten Aufgaben ist die Immobilienbewertung. Sie steht in der Regel am Anfang jedes Immobiliengeschäfts. Um den Marktwert eines Objektes möglichst genau zu bestimmen, geht der Makler in zwei Schritten vor. Im ersten wendet er ein standardisiertes Verfahren an. Zur Auswahl stehen Vergleichswertverfahren, Sachwertverfahren und Ertragswertverfahren. Nachdem der Makler den Wert ermittelt hat, passt er ihn im zweiten Schritt eine persönliche Einschätzung an die aktuelle Marktsituation vor Ort an. Grundlage ist hier vor allem die Erfahrung des Maklers.
Bisher hieß das in der Praxis: Der Makler besichtigte das Objekt und errechnete dann mithilfe von Tabellen und Formeln eine Zahl, die er dem Kunden präsentieren konnte. Heute jedoch kann ein großer Teil der Arbeit auch von einem smarten Programm übernommen werden. Das ist möglich, weil die gängigen Wertermittlungsverfahren vollständig standardisiert sind. An dieser Stelle kommen PropTechs ins Spiel. Die neuartigen Systeme können „Big Data“ bewältigen, also große Datenmengen verarbeiten. Mittels künstlicher Intelligenz durchforsten sie die Datensätze aus Immobilienportalen, Suchmaschinen, Gutachten und vielen weiteren Quellen.

Gemeinschaftsgeschäfte über Online-Portale

Eine weitere Innovation hat sich im angelsächsischen Bereich längst durchgesetzt, kommt aber jetzt erst wirklich in Deutschland an: das Multiple Listing System. Das ist im Wesentlichen eine Online-Plattform für Makler. Die Profis können dort die Objekte ihrer Kunden im geschlossenen System anderen Maklern anbieten. Interessierte Kollegen prüfen die Angebote und nehmen direkt Kontakt auf. Die digitale Infrastruktur verschlankt die Abläufe und bietet eine kosteneffiziente Möglichkeit der Geschäftsanbahnung. Bei einem erfolgreichen Abschluss teilen die Makler von Käufer und Verkäufer die Provision. Das lohnt sich für alle Beteiligten. Die Immo Corporation bietet Immobilienmaklern eine solche hochmoderne Plattform für Gemeinschaftsgeschäfte im digitalen Zeitalter an.

Die Zukunft ist digital

PropTechs entwickeln neue Lösungen für alle Phasen der Wertschöpfungskette, von der Standortanalyse über Planung und Konstruktion bis hin zu Vermietung, Verwaltung und Verkauf. IT-gestützte Systeme unterstützen zum Beispiel das Projektmanagement für Bauprojekte. Mit einer anderen App kann ein Makler einen virtuellen 3D-Rundgang durch die Immobilie erstellen, um ihn einem Kaufinteressenten zu präsentieren. Das ist unterwegs auf dem Tablet möglich, notwendig sind dazu nur die relevanten Daten. Auch beim sogenannten Mieter-Matching kommen Algorithmen zum Einsatz, um den passenden Mieter für ein bestimmtes Objekt zu finden. Und auch in ihrer internen Verwaltung nutzen Immobilienmakler heute Portfolio- und Leadmanagement-Software zur Steigerung der Effektivität. Nicht zuletzt im Facility Management spielen smarte Technologien eine wachsende Rolle. Mit Smart-Living-Systemen werden Immobilien effizienter und umweltfreundlicher bewirtschaftet. Heizungen und Lichtsysteme stellen sich auf die Bewohner ein und sparen Ressourcen. Außerdem sorgen smarte Sicherheitssysteme für umfassenden Schutz vor Kriminellen und anderen Gefahren.

Jetzt die Chancen der Digitalisierung nutzen!

PropTechs entwickeln neue Lösungen, die den Immobilienmarkt nachhaltig verändern. Profis erkennen: Wer jetzt nicht am Ball bleibt, wird schon bald mit Nachteilen zu kämpfen haben. Denn die Digitalisierung verändert nicht nur die gesamte Gesellschaft, sondern auch die Immobilienbranche tiefgreifend und nachhaltig. Auf der anderen Seite können Unternehmer, die die Herausforderungen unserer Zeit annehmen, von den neuen digitalen Produkten profitieren. Denn richtig eingesetzt, bringen eine enorme Steigerung der Effizienz und Wirtschaftlichkeit – und damit einen Marktvorteil.